Unsere Kinos auf 1 Blick
Subiaco Kino im Kloster Alpirsbach Eröffnung 10.04.1997
50 Plätze Leinwand: 16,5qm Tonsystem: DolbyDigital
Besonderheit: etwa 500 Jahre alter Saal im denkmalgeschützten Kloster
aus dem Mittelalter
Subiaco Schramberg Eröffnung 02.01.2003
99 Plätze Leinwand: 28 qm Tonsystem: DolbyDigital
Besonderheit: Ausstellungsfläche im Kinoraum, Original-Wandzeichnungen
von Dieter Groß, Majolika-Bar nebenan
Subiaco im Kurhaus Freudenstadt Eröffnung 29.01.2004
77 Plätze Leinwand: 21qm Tonsystem: DolbyDigital
Besonderheit: eingerichtet im denkmalgeschützten „Tanz-Café“
im Kurhaus
Subiaco Open Air seit Sommer 1999
(in der Regel während der Schulsommerferien BadWürtt)
Leinwandgrößen: 72qm oder 28qm oder 24qm Tonsystem: DolbyDigital
An verschiedenen Orten, u.a. in Alpirsbach (Kreuzgarten im Kloster und
1mal auf dem Klosterplatz) mit über 500 Plätzen, Lossburg
(Waldfestplatz) mit ca. 400 Plätzen, Schramberg (Park der Zeiten),
mit ca. 400 Plätzen
Freudenstadt Kurpark), Baiersbronn, Heiligenbronn (Klosterhof).
Hinter den sieben Bergen
spielen drei kleine Kinos mitten im Schwarzwald Filmkunst vom Feinsten.
Subiaco ist seit Jahren in der Region rund um Alpirsbach ein öffentlicher
Geheimtipp - nicht nur für Cineasten. Seit im April 1997 unser
erstes Subiaco, das "Kino im Kloster" in Alpirsbach, seinen
Spielbetrieb aufnahm, wurden wir für unsere Programme alljährlich
auf Bundes- und Landesebene ausgezeichnet. 2002 gab es sogar den Spitzenpreis
in Baden-Württemberg. Im Lauf der Zeit weitere Kinos dazu:
"Subiaco Schramberg" in der Majolika Schramberg.
Das Jüngste: „Subiaco im Kurhaus“ in Freudenstadt.
Im Sommer bespielen wir Parks, Waldlichtungen und Klostergarten mit
stimmungsvollem "Open-Air". Das ist dann Kino Nr.4
Mit Lust und Sachverstand
organisieren wir, ein buntes Team aus jüngeren und älteren
Filmbegeisterten, unseren anspruchsvollen Spielbetrieb. Und das Ehrenamtlich!
Gern präsentieren wir die Originalversion mit deutschen Untertiteln.
Nicht immer klappt das, dann spielen wir halt die deutsche Synchron-Fassung.
Im Kinderkino sowieso. Kurzfilme mindestens einer pro Woche. Und manchmal Kinderfilme übers Wochenende.
Weitere Extras: Kinobrunch. OpenAir. Kinoexerzitien
in Zusammenarbeit mit dem Kloster Heiligenbronn. Schulkino. Kindergartenkino. Kinocafé.
Im ehemaligen Benediktinerkloster Alpirsbach
hat es 1997 angefangen. Dem katholischen Gemeindeseelsorger und "Kinopfarrer"
Michl Graff gelang es, immer neue Ehrenamtliche für Deutschlands
einziges „Kino im Kloster“ zu begeistern. Natürlich
tragen das mittelalterliche Ambiente und die kuschelige Wohnzimmeratmosphäre
viel zu unserem Erfolg bei. Mitten im historischen Ortskern, gegenüber
der Brauerei, findet man die Eingangstüre am kopfsteingepflasterten
Klosterplatz. Am Abend weist die rote Leuchtschrift den Weg in den
Kinohimmel.
Seit 1.9.2005 ist das Subiaco in neuen Händen
nämlich dem Subiaco Kinos
e.V. , einem Verein, gegründet von einigen
Teammitgliedern, die nach Michl Graffs Wegzug bestrebt sind, die Kinos
im bisherigen Stil weiter zu führen.

stehend: Gerhard Braun, Ingo Klein, Heinrich Braun, Peter Nübel,
Hermann Weigold
sitzend: Ruth Becker, Stefan Möckel-Huschenbeth
Der Name Subiaco
bezieht sich auf ein kleines Städtchen unweit von Rom. Im vierten
Jahrhundert hatte Subiaco nur einen Einwohner, Benedikt von Nursia,
dessen radikaler Singlehaushalt aus einer Höhle bestand. Der Name
Subiaco verweist somit auf die Ursprünge unseres Klosters, in dem
bis zur Reformation Benediktinermönche lebten, die nicht nur gestaltetes
Christentum, sondern auch Kultur ins Kinzigtal brachten. Das heutige
Kino befindet sich im ehemaligen Speisesaal des Abtes, und das kinotechnisch
so wichtige kleine Fensterchen für die Projektion war einst die
Öffnung fürs Lavabo. Mit Fantasie steht zu vermuten, dass
hier einst auch das fahrende Volk, Sänger und Gaukler ihre Künste
als Dankeschön für Kost und Logis zur Aufführung brachten.
Und nebenbei: In Subiaco ist Gina Lollobrigida geboren.
Dolby Digital und Sofas gehören zum typischen Subiacostil. Beinfreiheit
zum Lümmeln ist uns ebenso wichtig wie Ohrenschmaus und Augenweide.
Damit sich nicht nur die Gäste, sondern auch die Filme bei uns
wohlfühlen, haben wir die drei Hauptkinos mit Dolby Digital ausgestattet.
Filmkunst soll
technisch nicht armseliger serviert werden als der Mainstream. Selbstverständlich
spielen wir alles im richtigen Format (auch 1.66 und 1.37) Das machen
leider nur noch wenige Kinos.
Mit SubiacoKinos
in Schramberg und Freudenstadt zogen wir eines Tages hinaus in die große
weite Welt: Seit 2003 spielen wir in den Räumen der ehemaligen
Schramberger „Kulturszene Majolika“. So viel Platz hatten
wir noch nie, und die 99 Plätze geben dank des hohen Raums besonders
gut den Blick frei zur Leinwand. Eine integrierte „Wandelhalle“
mit Ausstellungswänden und Garderobe bietet Luft und Möglichkeiten.
Dieter Groß hat dem Raum durch Original-Wandzeichnungen seine
besondere Note verliehen. In „Café und Bar Majolika“
gleich nebenan kann man ideal vor und nach den Vorstellungen plaudern,
essen und trinken. Geheimtipp: Unser KinoDinner - Küche und
Kino. Unbedingt reservieren! Das nostalgische Tanzcafé im Kurhaus
Freudenstadt ist seit 2004 unser bislang jüngstes Kino mit etwa
70 Plätzen. Nachdem die Kurlichtspiele ihren Betrieb gekündigt
hatten, fragte man uns. Mit Freudenstadt sind wir erstmals in einer
zentralen Kreisstadt präsent. Den guten Namen brachten wir schon
mit. Auch Sofas, Bier und Filme.
Wir
sind das Herz. Die Filmvorführer. Mit Engagement und Leidenschaft.
Alle ehrenamtlich. ca 50 Aktive, viele Ehemalige. Manche sind seit Anfang
dabei, manche sind weggezogen, manche bringen das Kino zeitlich nicht
mehr unter. Aber all die freiwilligen Stunden im SubiacoTeam waren und
sind unser Treibstoff - und die mit Abstand wichtigste Subvention für
das kleine Kinowunder in der Provinz. Was uns zusammenhält, ist
in erster Linie die Liebe zum Subiaco mit seinen wunderbaren Filmen
und den vielen netten und interessanten Gästen.
Wir spielen
Kino zum Lachen. Zum Weinen. Zum Träumen. Zum Grübeln. Zum
Gruseln. Zum Kuscheln. Zum Hoffen. Zum Zweifeln. Zum Diskutieren.
Dabei achten wir nicht schon vorher auf den Umsatz, sondern spielen
um des lohnenden Werkes willen. Wenn dann viele kommen: umso schöner.
Wenn nicht: Wir spielen auch „nur für 1“. Im Programm
findest du maximal 20 Prozent US-Produktionen, in der Regel keine Kassenschlager.
Vieles lassen wir weg: Kriegs- oder Gewaltverherrlichung. Rassistisches
oder Sexistisches. Gehässige Blasphemie. Wir spielen aber durchaus
Krieg und Gewalt, wo die Opferperspektive thematisiert wird. Und gern
Erotisches, wenn es die Liebe feiert. Religions- und Kirchenkritisches,
sofern es das Thema ernst nimmt. Generell: Anspruch statt Verdummung.
Daher gilt Subiaco als etwas elitär. Man kann sich bei uns bilden.
Darauf bilden wir uns was ein. Nahezu alle Filme unseres Programms laufen
im Karussellsystem durch die drei Orte. Wer also einen Termin verpasst
hat, kann dem Film hinterherfahren. Die meisten Filme sind etwa drei
Wochen lang bei uns im Einsatz.
Vorstellungsbeginn und Kartenvorbestellung:
Ihr erreicht uns jeweils an der Kinokasse, wenn wir im Foyer arbeiten.
Also in der Regel ab ca 30 Minuten vor den Vorstellungen. Vorbestellte Karten
müssen eine Viertelstunde vor Beginn abgeholt werden. Keine Platzreservierung
möglich. Man setzt sich nach Ankunft. Je früher, desto Hocketse.
Je später, desto Drucketse. Kein Einlass nach Beginn des Hauptfilms.
Wir spielen übrigens keine Werbung. Fünf Minuten nach der angegeben
Uhrzeit startet in der Regel der Hauptfilm. Also: Zügig ein- und
aussteigen. Kuschelig und gemütlich? Nur, solange man sitzt.
Änderungen vorbehalten!
Programminformationen
in Form eines verbindlichen FilmFahrPlans mit den wichtigsten Informationen
zu jedem Film gibt es ca alle zwei Monate neu. In unserer Gegend bei folgenden
Auslagestellen: Filialen der Volksbank sowie in vielen Kirchengemeinden,
Büchereien und in fast jeder Tourist-Information. Gäste können
gern auf eigene Faust weitere Auslagestellen mit dem Subiacoprogramm
versorgen. Das aktuelle Tagesprogramm findet sich unter "Kino"
in den regionalen Tageszeitungen (Schwarzwälder Bote, Offenburger
Tageblatt und Südwestpresse). Website: www.subiaco.de
mit weiteren Informationen und Filmfotos zum laufenden Programm. Postversand
des Programms auf Anfrage mit fankierten Freiumschlägen möglich
Karten vorbestellen
kannst du direkt ab ca. 30min vor den Vorstellungen telefonisch an der
jeweiligen Kinokasse. Wenige Minuten nach der angegeben Uhrzeit startet der Hauptfilm.
Und dann machen wir die Tür zu. Dankbar sind die, die schon drin
sind, denn sie werden nun nicht mehr im Dunkeln durch stolpernde Spätankömmlinge
gestört. Im Kino im Kurhaus Freudenstadt ist es noch umständlich,
aber wir hoffen auf Verbesserungen. Zur Zeit läuft es noch so:
Sofern keine andere Abendveranstaltung im Haus ist, öffnen wir
jeweils nur 30 Minuten lang bis zur angegebenen Uhrzeit. Dann wird auf
die Minute genau geschlossen. Denn nun steht uns noch der lange lange
Weg durchs Haus bevor, vom Haupteingang bis ganz hinten zum Kino im
Tanzcafé.
Käuflich
sind wir. Preise können sich ändern. EintrittsPreise (ab Juni
2004):
Es gibt nur drei Preise: „normal“,“billig“,
„saubillig“. Bei Überlänge jeweils Zuschlag.
- Freitag bis Sonntag und Feiertag 6 Euro für alle („normal“)
- Montag bis Donnerstag 4 Euro für alle („billig“)
- KinderKino 2,50 Euro für alle („saubillig“)
- Open Air 6 Euro („normal“)
Bei Überlänge (ab ca 150min) kommt jeweils 1 Euro Aufpreis dazu.
Angesichts unserer günstigen Preise sind keine weiteren Ermäßigungen
möglich. Über Gruppenrabatt bei Sondervorstellungen kann man
reden.Sondervorstellungen und ganze Kinosamstage arrangieren wir gern.
Beispielsweise für Schulklassen oder als Geburtstagseinladung
und - nicht ganz billig - sogar mit einem Wunschfilm, den wir extra
besorgen, sofern die gewünschte Kopie lieferbar ist. Unbedingt
reservieren müsst ihr beim beliebten Kinobrunch, den wir unregelmäßig
sonntags 10.30h in Schramberg anbieten. |